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Hans K.: Frei raus

Endlich mal ein Buch das nicht ein vorhersehbares Ende liefert. Somit bleibt es bis zum Ende spannend. Das tragische Leben  von Helena wird in allen Bereichen offen gelegt. Dieses Leben ist vorallem von ihrer Kultur geprägt die mir völlig fremd war. Einige haben hier geschrieben das Ende enttäuscht,  doch da bin ich gänzlich anderer Meinung. Das könnte am Alter der Leserinnen liegen. Meiner Mutter und ihrer Freundinnen gefällt es nicht. Ich denke in den Vierziegern will man nur noch bestätigt werden. Und lesen das Leben was msn selber geführt hat ist 200 % richtig. Vielleicht weil man wie Helena es sagt erkennt man hat aufs das falsche Pferd gesetzt. Meine Freundinnen in der Uni sind begeistert.  Einige können sich ebenfalls ein solches leben vorstellen.  Jeder Frau sollte es gestattet sein ihr Leben so zu gestalten wie sie es für richtig hält.  Und wenn man ehrlich ist war die grenzenlose Emanzipation mist. Die Frauen ab 40 gehen verzweifelt auf diese "restef****partys und biedern sich an. Da finde ich es viel weniger erniedrigender sich vor dem eigenen Mann unterzuordnen schließlich habe ich ihn mir doch selber ausgesucht. 

Bei Amazon wurde meine Rezension gelöscht, ich hoffe hier bleibt sie stehen.

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Montag, 23. March 2015
Malte: An die Dame unter mir

Erstens: Wenn Sie das Buch genauer gelesen hätten, wüssten Sie warum sie keiner in Hamburg sucht. Sie hat Briefe an ihre Familie geschrieben, in denen sie verkündet, dass sie nun als Prostituierte arbeiten wird. In ihrer Kultur ist man, wenn man diese Tätigkeit ausführt, für die Familie GESTORBEN. Genau aus diesem Grund wurde sie nicht gesucht. Das hat sie auch eindeutig geschrieben.

Zweitens: Helena schreibt nichts von einem Kieferbruch, wie kommen Sie also darauf? Wieder nicht richtig gelesen?! Ihr fehlten aufgund der Übergriffe einige Zähne. Und natürlich schreibt man in einem Buch nicht, bis ins kleinste Detail, wann man, wo bei welchem Zahnarzt war.

Drittens: Sie hat nicht auf dem "Billigstrich" gearbeitet, sondern arbeitete als Squirterin (weibliche Ejakulation). Da ich davon ausgehe, dass Sie davon noch nie etwas gehört haben, gebe ich Ihnen hiermit die Info, dass die Damen zwischen 150€ und 200€ die Stunde verdienen. Da bekommt man in 2 Wochen schon einiges zusammen (wie Sie VIELLEICHT gelesen habe, war Helena ausgebucht)

Achja, und zum Thema Rechtschreibung: Sie schrieben "(um sie über Eck zu bringen)" richtig heißt es: "ums Eck bringen" - Wenn man im Glashaus sitzt, sollte man bekanntlich nicht mit Steinen werfen. ;)


Freitag, 20. March 2015
Miri: Buch: Ich bin die perfekte Frau

Ich bin anscheinend die erste, die das Buch eher schlecht findet! Bis Kapitel 9, bevor sie heiratet, ist es gut. Zeigt sehr deutlich die Grausamkeit und Ungerechtigkeit, die real gelebt wird. Bis hierhin glaube ich, hat sie es tatsächlich erlebt. Was aber danach kommt, ist mäßig bis schlecht recherchiert, übertrieben und einseitig plakativ beschrieben. Nur um zu verdeutlichen, was ich mit schlechter Recherche meine: Wenn man 5 Zähne, zweifelsohne mit Kieferbruch, ausgeschlagen bekommt, ist das nicht mit einer kleinen OP in einer Zahnarztpraxis am Rande Hamburgs behoben. Oder, weiteres Bsp: Erst beschreibt sie detailliert, wie gefährlich es für Frauen in Frauenhäusern ist, weil sie von ihren Familien gesucht und schlechtestenfalls auch gefunden werden (um sie über Eck zu bringen). Hat nach ihr keiner in Hamburg gesucht? Oder: Innerhalb von zwei Wochen konnte sie so viel Geld verdienen, dass sie sich einen Führerschein, einen Kleinwagen, eine Zweizimmerwohnung und neue Zähne leisten konnte. Mindestens 10.000 € in zwei Wochen, ohne Zähne, in Hamburgs Billigstrich? Genau!

Diese unglaubwürdige Liebesgeschichte mit Alexander, was soll das? Pretty Woman für Arme, oder was? Ja, ja, oral, anal. Sonst noch was? Nichts weiter? Ist ja noch jung, das Mädel und kann ja noch lernen. Langweilige Verbalpornografie. 

Der Schlussakkord aber bringt mich überhaupt dazu, hier etwas zu verfassen. Ich hoffe, sie liest es! WAS WOLLTE SIE MIT IHREM WERK SAGEN????? Lasst Euch verprügeln, Hauptsache, nich denken? Emanzipierte, selbständige Frauen haben keine Ahnung zu vögeln und wissen nicht, wie man einen Mann behandelt? Frauen sind keine vollwertigen Menschen? Männer müssen die Entscheidungen treffen, weil Frauen blöde sind? Oder was?? Hat sie überhaupt jemals mit einer gebildeten, emanzipierten Frau gesprochen?? Offenbar hat diese Frau Fackel nichts vom Leben verstanden. Dass es darum geht, Verantwortung zu übernehmen, vor allem für sich selbst, sich dennoch nicht zu verleugnen, Grenzen zu setzen und Grenzen zu ziehen, zu lernen, sich und andere zu schützen.

Ich denke ebenso, dass sie ihrem Glauben, dem Islam keinen Gefallen getan hat, denn so, wie sie ihn dargestellt hat, ist er nicht. Sie hat auch den Mädchen, denen das in der Tat passiert, keinen Gefallen getan, denn nach diesem Buch könnte man der Meinung sein: "Wird se verdroschen und danach durchgehämmert? Ach, kein Problem, wahrscheinlich findet sie das geil!"  

Schlussendlich sind Rechtschreibfehler drin, die zwar nicht dramatisch, aber nervig sind: nicht: "mein Körper verzerrte sich nach ihm." "Verzehrte", muss es heißen. Schlechtes Buch. 

Wenn Ihr n gutes Buch lesen wollt, nehmt die russischen Klassiker. Wenn Ihr n Buch übers Vögeln lesen wollt, empfehle ich Kinski´s "Paganini". Das ist gut geschrieben und da lernt ma wenigstens was! 


Donnerstag, 19. March 2015
M.J.: Offen und geradeaus

Helena hat genau das auf den Punkt gebracht, was  ich schon ewig über den Mann meiner Freundin gedacht habe. Er schaut jedem Rock hinterher und sie kann es ihm nicht mehr recht machen. Ist doch nur eine Frage der Zeit, bis er sie für ne jüngere sitzen lässt. Tja, wäre er mal wie mein Mann auch 20 Jahre älter als sie. Meiner erfreut sich an seiner  jungen Frau und ist stolz wie am ersten Tag auch. Auch was unser Liebesleben betrifft, muss ich mir nicht ständig Gedanken machen, ihm nicht zu reichen. Auch was unser Liebesleben betrifft, muss ich mir nicht ständig Gedanken machen, ihm nicht zu reichen. Super Tipps also von Helena, die einfach mehr Frauen berücksichtigen sollten. Super Tipps also von Helena, die einfach mehr Frauen berücksichtigen sollten.


Donnerstag, 19. February 2015
Tatjana: Krass

Hab mir das Buch auch mal von einer Freundin ausgeliehen, weil sie so begeistert davon war. Also ersteinmal muss ich sagen, dass es sich gut lesen lässt weil es sehr - ich sage mal - umgangssprachlich geschrieben ist, halt so frei von der Hand. Aber das ist ja nicht unbedingt schlimm, sondern zeigt, dass das keine Autorin ist, die schon zig Bücher auf den Markt gebracht hat und diese Tatsache macht auch das Buch (meiner Meinung nach) auch sehr glaubwürdig.

Zum Inhalt: Ach du sch*****. Unfassbar was Helena passiert. Allein schon die schlimme Kindheit, wie konnte sie das nur aushalten? Ich glaube sie ist nur wegen ihrem Papa bei ihrer Familie geblieben, den hat sie ja von allen in der Familie am meisten geliebt. Kann mir vorstellen, dass sie es nur ihm zu liebe alles ertragen hat. Die Mutter ist der Teufel! Wie kann man ein Kind nur so behandeln? Es geht nicht in meinen Kopf.. und dass das auch noch alles in Deutschland passiert, quasi ein Haus weiter. Unfassbar. Ich werde noch ein, zwei mal in den Buch reinschauen (müssen), weil es mich sicher noch sehr lange beschäftigen wird. Ich hoffe Helena schreibt noch ein Buch, in dem sie erläutert, wie sie das ganze überhaupt ausgehalten hat. Kann mir vorstellen, dass sie ein paar Tipps für die Frauen hat, die in einer ähnlichen Situation sind und ihnen so etwas helfen kann. Ich würde das Buch aufjedenfall auch lesen, allein schon weil ich Helena irgendwie ins Herz geschlossen habe. Empfehlenswert!


Mittwoch, 18. February 2015
 
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2019  Ich bin die perfekte Frau